Post aus Nordkorea 2.0: Krankenschwester

Guten Morgen, Klaus,

Mein Name ist Andrea, gebürtig aus der DDR, seit über 30 Jahren wohne ich jedoch in Hessen, Wiesbaden.

Das letzte Video in Deinem Kanal auf Telegram „Grenzenlos leben“, aufgezeichnet von KERIM KAKMACI, der selbst einen Kanal auf Telegram hat, dazu ca.3732 Abonnenten, zerreißt mir mein Herz.

Der PURE WAHNSINN ist zur täglichen PUR GELEBTEN REALITÄT geworden.

„Noch“ bin ich als Krankenschwester auf dem Papier tätig, seit 07/21 schütze ich mich mit einer AU vor der unumgehbaren Kündigung durch meinen Arbeitgeber, weil ich bisher NICHT getestet bin, auch die Impfung ablehne.

Persönliche Anschreiben erhielt ich bereits im Juli, wo der Arbeitgeber mir eine Frist setzte, um Angaben über meinen Impfstand abzugeben, ANSONSTEN würde der Arbeitgeber mich verpflichten, zukünftig in regelmäßigen Abständen eine C-Testung vor Dienstbeginn meiner Stationsleitung vorzulegen.

Nach heutigem Stand werde ich somit NICHT mehr in meinen Job zurückkehren.

Über Telegram erreichen mich / uns ebenfalls Berichte wie es GLOBAL um „Corona“ aussieht und wie die dementsprechenden Fake-Massnahmen den „Menschen“ mehr und mehr im wahrsten Sinne des Wortes die Luft zum Atmen nehmen.

1989 lebte ich noch in Berlin-Ost, im Herbst wurden u.a. die Botschaft der BRD in der ĆSSR, heutige Tschechoslowakei, von DDRlern besetzt.

So wollten diese Menschen sich die Ausreise aus „ihrem“ Land erzwingen, was später ja auch der „Fall“ war.

Zu dieser Zeit waren meine Söhne 7 und 2 Jahre, die Herbstferien standen an, ich wollte NUR in der ĆSSR Urlaub machen, was mir allerdings von staatlicher „Instanz“ der DDR verweigert wurde.

Die Begründung bezog sich auf die damals aktuelle Besetzung der BRD Botschaft in der ĆSSR.

Da ich seit ich selbständig zu denken begann, alle meine vorhandenen SIEBEN Sinne für mein Leben nutze, rebellierte ich u.a. auch diesbezüglich.

Seh mich jetzt noch schiebend mit dem Krückstockkinderwagen auf dem Alexanderplatz, darin sitzend mein damals zweijährigen Sohn, Richtung Palast der Republik, weiter zum Staatsratsgebäude, dem Sitz / Residenz von Erich Honecker.

Ich kam bist fast ins „Vorzimmer“ von Erich, da war dann eine nette Dame, die mir freundlich mitteilte, meine Beschwerde in Berlin-Lichtenberg, Normannenstrasse anzubringen.

In der Normannenstrasse in Berlin-Lichtenberg befand sich u.a. die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, kurz STASI genannt. 

Ich machte mich also dorthin auf den Weg und mir war absolut bewusst, was ich im Begriff war anzuleiern.

Ganz nach meinem damaligen UND noch immer gelebten Motto: Wo andere in ein Fettnäpfchen treten, da mach ICH prinzipiell eine ARSCHBOMBE.

Gleich dieser, meiner Auffassung nach, wenn schon sich Ärger einhandeln, dann für einen ordenlichen Grund,
marschierte ich zur Normannenstrasse.

Publikumsverkehr war für „Bürger“ der DDR nicht verboten, leider eher im Gegenteil.

Ich seh immer noch den langen, schlauchartigen, nach Bohnerwachs riechenden Warteflur mit vielen Stühlen an der Wand. Die Wände bis zur Hälfte, ich glaube mich zu erinnern, mit grünlicher Lackfarbe gestrichen waren, der Flur war menschenleer.

Nach kurzem Warten wurde ich in ein Zimmer gerufen, dies war ziemlich gross, darin stand ein langer, rechteckiger Tisch, rundherum mehrere Stühle, oben an der Frontseite vom Tisch saß ein Uniformierter, seine Mütze hatte er abgenommen, sie lag rechts vor ihm auf dem Tisch.

Aus einer inneren Eingabe blieb ich mit meinem Kind gleich am Anfang vom Tisch stehen, setzte mich genau am entgegengesetzten Ende von dem Uniformierten.

Ich muss dazu sagen, dass ich vor Uniformierten keinerlei „Ängste“ entwickelt habe, denn mein Vater war einst selbst Polizist, was mir allerdings nun zum Vorteil war.

Der „Typ“ Mann fragte nach meinem Begehren, betitelte mich in der Anrede mit Bürgerin, es fühlte sich alles für mich so grotesk an.

Nachdem ich ihm nun alles erzählt hatte, ich ihm mitteilte, dass ich mich mit der aktuellen Reiseeinschränkung bzgl. ĆSSR nicht anfreunden kann, waren meine letzten Worte zu ihm, dass, wenn es so beibehalten wird, DIESES Land nicht mehr mein Land ist.

Ich verließ daraufhin das „Gebäude“ unbehelligt. 

Kurze Zeit darauf stellten ich und mein Mann einen Ausreiseantrag in die BRD.

Die „Wende“ überholte uns allerdings beim „Abarbeiten“ der Ausreiseformalitäten.

Damals dachte ich echt „Auswanderung “ wäre die Lösung.

Ich unterlag einem SCHWEREN IRRTUM.

Trotzdem erlaube ich mir Deine E-Mailadresse an Menschen in Mord-Korea 2.0, die ausreisewillig sind, weiter zu geben.

Lieber Klaus, wenn ich 30 Jahre jünger wäre, so wäre ich ebenfalls erneut willig auszuwandern,  weiiiiiiiiiiii….eit weg von DEUTSCHLAND, denn dieses Land ist NICHT mein Land.

War es auch niemals, ob OST oder WEST.

Mach Du BITTE weiter, so dass Du auch weiterhin die Menschen erreichst, die für Deine Informationen  und Angebote der Unterstützung beim Auswandern offen sind.

Du bist eine Art „Brückenbauer“ für Menschen, allerdings GEHEN müssen diese selbst.

Mit herzlichen Grüßen 

Andrea B.

Liebe Andrea, Danke für Deine Zuschrift.

Come on, Du hast es einmal geschafft. Und die DDR war noch ein Traum gegen Nordkorea 2.0! Also schaffst Du es wieder! Melde Dich, wenn ich Dir helfen kann!

Was meinst Du, lieber Leser dazu? Ist das Leben in Nordkorea 2.0 noch lebenswert? Schreibe es mir bitte in den Kommentaren.

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  1. Liebe Andrea,
    ich bin nun fast 69 Jahre jung. Bin in Nordkorea 2.0 geboren und habe mein ganzes Leben hier verbracht. Aber was hier seit gut anderthalb Jahren passiert ist so verlogen so grotesk, dass ich mich entschieden habe dieses Land zu verlassen. Auch wenn Scandinavien immer noch Europa ist, so glaube ich,dass es allemal besser ist als Nordkorea 2.0.
    Herzliche Grüße

    • Liebe Bärbel,

      ich finde es sehr spannend, was Du schreibst. Wohin genau würdest du denn ziehen? Und wärst du bereit, ein wenig darüber zu erzählen? Sehr gern auch anonym.

      Hintergrund: Ich arbeite als Journalist und möchte gern über Menschen berichten, die aufgrund der 2G/3G-Maßnahmen beschlossen haben, Deutschland zu verlassen.

      Wann gingen die Überlegungen los? Welcher Schritt hat „das Faß zum Überlaufen“ gebracht? Und wo soll es hingehen?

      Es geht mir dabei darum, ein objektives Bild zu zeichnen, weil ich denke, dass die Position der Menschen, die das Land aus genannten Gründen verlassen, kaum in den Medien vorkommt.

      Wie gesagt: Das Ganze wäre anonym. Private Details würde ich so verfremden, dass man als Außenstehender nicht nachvollziehen kann, um wen es sich handelt.

      Falls du oder auch ein anderer Leser dieses Forums sich das vorstellen kann, würde ich mich sehr freuen. Die Details können wir am besten per Mail besprechen. Meine Adresse:
      alexandergrand@web.de

      Mit besten Grüßen
      Alexander

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